Werk Schladen

Rübenmotte breitet sich wieder aus

Auf vielen Rübenflächen im Einzugsgebiet des Werkes Schladen konnte in der letzten Woche der Zuflug der Rübenmotte beobachtet werden. Besonders häufig sind Schläge befallen, die sich in direkter Nachbarschaft zu Vorjahres-Rübenschlägen befinden und stärker unter Trockenheit leiden (Südhang, Kalksteinverwitterungs- oder Sandstandorte).

Schwarze Kotkrümel im Ansatz der Blätter sind ein erstes Anzeichen für den Befall. Die Larven fressen sich in den Blattstielen bis in den Rübenkopf hinein. Hier können im späteren Verlauf auch Fäulen entstehen. Die Rübenmotte trat im letzten Jahr das erste Mal verstärkt in Norddeutschland auf und hat durch Sekundärfäulen zu erheblichen Verlusten geführt.

Wir bitten Sie, Ihre Schläge regelmäßig auf einen eventuellen Befall mit Rübenmotte zu kontrollieren.

Eine Teilwirkung ist durch einen Insektizideinsatz bei optimalen Bedingungen zu erwarten. Dazu müssen die Insektizide die Larven jedoch im frühen Stadium erreichen. Eine mögliche Behandlung ist z.B. mit Karate Zeon mit 0,075 l/ha (Wartezeit 28 Tage) in Verbindung mit einer hohen Wasseraufwandmenge (600 l/ha) und dem Zusatz von Break Thru (0,2 l/ha) möglich.

Bei Fragen zum Befall mit Rübenmotten melden Sie sich gern in Ihrem zuständigen Agricenter.


Made der Rübenmotte